Impressionen

„Kuh, oder doch Leopard?“

Eine Horde Römer flitzte am frühen Morgen über das Schulgelände Richtung Turnhalle. Ein paar Cowgirls vertrieben sich die Zeit beim Hufeisenwerfen auf der "Paxwiese". Einige Ägypter holten noch schnell etwas beim Hofladen. Eine Bäckerin besorgte flugs das vergessene Schleifpapier... Was für ein verrückter Morgen, ein Faschingsfreitag an der Rudolf-Steiner-Schule in Coburg.

An allen Waldorfschulen sind die Themen zum Fasching gleich, die erste Klasse hat die Märchen, dort sind die Könige, Prinzen und Prinzessinnen zuhause. Die zweite Klasse wird von ihrem Lehrer, nein vom Tierhüter empfangen, das Thema: Tiere. Bei einem Kostüm fragen sich die Kinder, Kuh, oder Leopard? Egal, Hauptsache Tier.

In der dritten Klasse dreht sich alles um das Handwerk, dort wird gebacken, geschliffen und gewerkelt, das Handwerk gefeiert. Die Schüler der vierten Klasse sind als Germanen unterwegs. Die Fünfte hat sich schon im Unterricht mit den Ägyptern beschäftigt. Am Fasching selbst essen die Cleopatras, Pharaos und sogar eine Mumie selbstzubereiteten Couscous, später werden Papyrusblätter bemalt.

Die Römer veranstalten in der Zwischenzeit ein "Wagenrennen" in der Turnhalle, fast wie bei "Ben-Hur", nur ohne Pferde, stattdessen ziehen die Schüler ihren "Wagenlenker", der auf einem Stück Teppich kniet.

In manchen Klassen unterstützen die Eltern, bzw. die ausgewachsenen Tiere und Meisterhandwerker die fröhliche Meute.

Und zum Schluss schauen alle Klassen bei der Neunten vorbei, dort ist heute Disco und es wird getanzt! Es ist schon etwas Besonderes, wenn fast die ganze Schule den Fasching begeht.

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