Impressionen

Mit Vielfalt durch das Jahr

Waldorfschüler präsentieren ihre Abschlussarbeiten

Coburg. (Laura-Maria Konrad (11. Klasse)) Mit viel Fantasie und Fachkenntnis präsentierten Zwölftklässler der Rudolf-Steiner Schule vergangenes Wochenende ihre Abschlussarbeiten in Beiersdorf einem neugierigen Publikum. So facettenreich wie die Schüler selbst war auch ihr Programm:

Von eher medizinischen Themenkomplexen wie Achondroplasie (Kleinwuchs) und Alzheimer, den medialen Bereich Film, geschichtlich-sozialen Themen wie Nah-Ost-Konflikt oder der Flüchtlingsproblematik bis hin zum architektonisch orientierten Teichbau und künstlerischem Tanz reichten die Beiträge, mit denen sich die Zwölftklässler über das Jahr hinweg intensiv auseinandergesetzt haben. Besonders aufwendig war Josua Bauers Arbeit mit seinem komplexen Stop-Motion-Film „Das Getriebe im Sand“ (unter www.startnext.de/getriebe-im-sand) mit selbstgebauten Figuren und Kulissen.

Im Saal der Rudolf-Steiner Schule herrschte eine konzentrierte, aber dennoch ausgelassene Atmosphäre. Souverän und sprachgewandt begegneten die jungen Referenten den mitunter recht anspruchsvollen Fragen von Seiten der aufmerksamen Hörer. Auf vier Klassenräume verteilt konnten Besucher neben den Referaten auch die dazugehörigen Ausstellungsstände bewundern. Für Verpflegung wurde natürlich auch gesorgt.

„In dem Jahr war es ein Auf und Ab zwischen Glücksgefühl und Unzufriedenheit“, sagt Josephine Altmann rückblickend, die ihre Arbeit dem anspruchsvollen Thema Kleinwuchs widmete. Respekt wurde den Referenten auch von der Schülerseite zuteil. „Zu sehen, was die Schüler über ein Jahr geleistet haben und wie sie daran gewachsen sind, ist wundervoll“, so eine beeindruckte Elftklässlerin.

Schon seit Jahren ist es an der Rudolf-Steiner-Schule Brauch, dass sich jeder Zwölftklässler zur Erlangung seines Abschlusses ein Jahr lang mit einem Thema seiner Wahl beschäftigt und dieses dann vor einem Publikum präsentiert. Dabei werden hohe Ansprüche an die Schüler gestellt. Jede Arbeit besteht aus einem theoretischen und praktischen Teil. Die Jahresarbeiten sollen auf einem wissenschaftlichen Niveau gehalten werden. „Eine solche Arbeit kann dann auch schon einmal einen Umfang von über 60 Seiten haben“, sagt Biologie- und Geographielehrerin Peggy Fruntke. Wichtig sei es jedoch auch, dass „die Lehrer nicht zu viel an der Arbeit mitwirken. Die Schüler müssen ihren eigenen Weg gehen.“

„Nicht nur die Schüler wachsen an sich, sondern auch ich als Lehrer lerne Dinge dazu und wachse mit ihnen“, beschreibt Peggy Fruntke ihre Aufgabe als Betreuungslehrerin. Zufrieden und erleichtert wirkten die Schüler nach ihren Referaten. Auch ihre Nachfolger, die jetzige elfte Klasse, planen bereits ihre Themen für die bevorstehende ‚Reifeprüfung‘.

 

Bilder:Hans-Joachim Döhner

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