Feste im Jahresverlauf

Rhythmus ist ein gesundendes Element in der Waldorfpädagogik, besonders der jüngeren Jahrgänge. Es lebt in der "atmenden" Gliederung des Hauptunterrichts, im geordneten Schlafen-Wachen-Wechsel, in der Siebentagewoche wie auch in den Jahreszeiten, in denen der Mensch sich an den Kosmos anbindet.

Die Betonung der Jahreszeiten-Akzente wurde seit alters her aus weisheitsvoller Erkenntnis gefeiert. Dabei werden in bedeutsamen Bildern die christlichen Inhalte erlebt.

In der Schulgemeinschaft wird dies deutlich in den Oberuferer Weihnachtsspielen, einer Bühnentrilogie (Paradeisspiel, Christgeburtsspiel, Dreikönigsspiel), die traditionell durch Lehrer, Eltern und auch Schüler aufgeführt werden. Ostern und Pfingsten - als bekanntere -, aber auch Johanni und Michaeli sind Feste, in denen die Schüler in einer Feierstunde innerlich berührt werden, durch entsprechende bildhafte Erzählungen (Unter- und MIttelstufe) oder gehaltvolle Ansprachen (Oberstufe).

Wir halten in der Waldorfschule sehr viel von diesen festlichen Momenten des Innehaltens. Wir sind überzeugt von der positiven Wirkung der jahreszeitlichen Rhythmen.