Impressionen

Eine Woche für die Zukunft

Schüler der Mittel- und Oberstufe beschäftigten sich in ihrer Projektwoche „Unsere Welt in der Zukunft“ hauptsächlich mit Umweltfragen.

Klassenübergreifend konnten sich die Schüler der Rudolf-Steiner-Schule für zahlreiche Gruppenarbeiten entscheiden und aus unterschiedlichen Blickwinkeln das Thema bearbeiten.

Manche Schüler haben sich die Frage gestellt „Wohin mit den Reststoffen?“ u.a. gestalteten Schüler der Mittelstufe eine ganze Unterrichtsstunde zum Thema Müll in der 3. Klasse. Die Drittklässler waren beeindruckt. „Wir haben mega viel gelernt“ erzählt Oleg und eines wurde dem 9jährigen auch deutlich „die Menschen sind dumm“ sagt er entschieden. Beim Einkauf mit seiner Oma hat er dann auch gleich das Obst, das in Plastik verpackt war, wieder aus dem Einkaufswagen geräumt. In der Schulstunde hatte er nämlich noch eins gelernt, dass jeder Einzelne gegen die Umweltverschmutzung etwas tun kann, denn Zukunft passiert jetzt.


Einige Oberstufenschüler haben sich ausführlich mit dem Thema „Wasser“ beschäftigt. Sie ergänzten ihre Recherchen durch Vorträge und machten eine Exkursion zum Pumpspeicherkraftwerk nach Goldisthal. Dort wurden sie während ihrer Führung über die nachhaltige Energie aufgeklärt, die das Werk mithilfe des Wassers produziert. Ihre Ergebnisse, den Konflikt der Wasserknappheit, die ungerechte Verteilung des Wassers und ihre Verschmutzung, haben die Schüler in einer künstlerischen Installation visualisiert.

Die Projektgruppe "Lebensräume der Zukunft" war zu Besuch an der Hochschule Coburg. Professor Hebensperger-Hüther hielt einen Vortrag und zeigte als Architekt sehr praxisnah und an zahlreichen Beispielen klassische, moderne und aktuelle Wohnideen. Die Schüler durften die Modellbauwerkstätten, in denen die Studenten an ihren Projekten tüftelten, besuchen und bei Korrekturgesprächen dabei sein. Mit diesem reichhaltigen Input gingen die Schüler ihre eigenen Ideen tatkräftig an. Drei Tage hatten die Schüler Zeit, ihre Modelle zu bauen. Es sind Ferienhäuser, moderne Villen, Ein- und Mehrfamilienhäuser entstanden, ihre Fantasien hatten keine Grenzen, so entstanden Traum- bzw. Zukunftshäuser. Anderen Schülern war dies „zu langweilig“ so erzählt Fabienne, sie hat mit ihrem Team gleich eine utopische Stadt namens „Geometria“ entwickelt.

Laura wiederum arbeitete an ihrem „Haus am See“, ein trapezförmigem Einfamilienhaus auf Stelzen und einer Glaskuppel. „So dass man den Himmel vom Wohnzimmer sehen kann“ erklärt sie lächelnd. Für sie bekam diese Projektwoche noch einen anderen Blick in die Zukunft, einen ganz persönlichen. Die Schülerin aus der 10. Klasse fand den Einblick ins Architekturstudium so interessant, dass sie es sich vorstellen könnte, dies zu studieren.

Ganz anders hat sich die Gruppe „Hörspiele“ dem Thema Zukunft angenähert. Die Schüler haben sich in der Kürze der Zeit Hörspiele selbst ausgedacht, mit Hilfe ihrer Handys aufgenommen und geschnitten. Die Tonaufnahmen wurden in Klassenzimmern gemacht. Für eine Horrorstory musste vor Verzweiflung und Angst geschrien werden. „Am Anfang war es schwierig Emotionen zu zeigen“ erzählt ein Schüler. Es sind fünf Hörspiele entstanden, vor allem Science-Fiction-Geschichten wie „Die Reise zum Mars“ und „The History of Donni - Tonni.“ Die betreuenden Lehrer waren begeistert, „eine super Truppe.“

Diese und viele andere Ideen zum Thema Zukunft präsentierten die Schüler in vielfältigen, spannenden und lehrreichen Arbeiten am Ende der Projektwoche auf dem Sommerfest der Waldorfschule.

Aktuelle Termine

27. Juni 2018
Abiturfeier
18:00 Uhr
Festsaal

07. Juli 2018
Sommerfest mit Präsentation Projektwoche
12:00 Uhr
Schulgelände

27. Juli 2018
Waldorf- und Realschulfeier
18:00 Uhr
Festsaal