Impressionen

„wie ein gemälde aus bunten farben“

ich vermisse diese zeit,
als die vögel sangen und wie ihre musik in meinen ohren klang.

ich vermisse diese zeit
als die flüsse von den bergen glitten und sich unten wieder trennten.
als die länder und städte voller leben waren.
ich habe sehnsucht nach dieser zeit
als der wind das gras streichelte
als die bäume vom regen gegossen wurden
als ob sie tulpen wären, die ich gießen müsste.
oh du unerschrockene und unzerstörbare
sag mir lieber, wann die blumen wieder erblühen
wie ein gemälde aus bunten farben.
du antwortest nicht, eine träne bildet sich auf meinem gesicht,
tief in meinem herzen fühle ich den hass auf dich
aber ich werde dasein, wenn du kommst, mein geliebter frühling.
- Billi Schmidt -

Zwölftklassabschluss Eurythmie

Nicht nur dem Wetter nach verlief der Zwölftklassabschluss in Eurythmie frühlingshaft. In den Einzel- und Gruppenpräsentationen Montagabend und Dienstagmorgen zeigten die Schüler/innen der 12R und 12A ihre Individualität und ihr Können. Themen wie Identität, Liebe, aber auch historische Persönlichkeiten sowie Musikstücke von Stromae, Linkin Park und Arvo Pärt gerieten zum Gegenstand der eurythmischen Abschlusspräsentationen. Besonders ins Auge stach dabei Billi Schmidts durch und durch authentisch wirkende Umsetzung des Gedichts „Sehnsucht nach dem Frühling“, das er selbst verfasst hat. Auch die dialogisch-humoristische Inszenierung von Joachim Ringelnatz‘ „Meerschwein“-Gedicht durch Paulina Zielosko und Eva Schlittmaier war ein regelrechter Hingucker, der insbesondere das jüngere Publikum zum Lachen brachte.

Keineswegs unter den Tisch fallen darf Oscar Wildes Märchen „Der glückliche Prinz“, mit dem die 12A ihren Zuschauern gegen Ende der Abschlusspräsentation aufwartete. Josephine Altmann spielte die Hauptrolle der kleinen Schwalbe in bewegender Weise. Doch auch dem Charme des kokett-treulosen Schilfrohrs (Alexander Nenninger), in das sich die kleine Schwalbe verliebt hatte, unterlag das Publikum nicht minder wie dem würdevoll erscheinenden glücklichen Prinzen (Fridolin Bär). David Escher bot als strenger Mathematiklehrer eine ansehnliche Kontrastfigur zu den verträumten Kindern, die von Pauline Roßmann und Vincent Jacob gespielt wurden. Nur das Ende des Märchens – und dies ist Oscar Wilde zuzuschreiben – hätte sich so mancher etwas schöner gewünscht.

- Eine Zuschauerin -

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23. Juli 2018
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Erster Schultag Schuljahr 2018/19
07:50 Uhr
Klassenzimmer